Dürr: Hoher Abschlag bei der Bewertung
2025 sinkt der Umsatz bei Dürr um 3 Prozent auf 4,17 Milliarden Euro. Erwartet wurde ein Wert von 4,2 Milliarden Euro bis 4,6 Milliarden Euro. Bei der bereinigten EBIT-Marge rechnete Dürr im Vorfeld mit 4,5 Prozent bis 5,5 Prozent. Gemeldet werden letztlich 5,6 Prozent. Hier machen sich Effizienzmaßnahmen positiv bemerkbar. Nach Steuern verdient Dürr rund 200 Millionen Euro. Die Prognose kam auf 120 Millionen Euro bis 170 Millionen Euro.
Die Zahlen sind insgesamt besser als erwartet ausgefallen. Das KGV 2026e steht bei rund 11. Dies ist ein Abschlag von 40 Prozent zu den Mitbewerbern. Hier sehen die Experten der DZ Bank Aufwärtspotenzial.
Sie bestätigen in einer aktuellen Studie die Kaufempfehlung für die Aktien von Dürr. Das Kursziel steht weiter bei 27,00 Euro.
Der Auftragsbestand für 2026 liegt bei rund 4 Milliarden Euro. Die Experten prognostizieren für das laufende Jahr einen Gewinn je Aktie von 2,03 Euro (alt: 2,48 Euro). 2027 soll es ein Plus von 2,42 Euro (alt: 2,96 Euro) geben. Berücksichtigen muss man dabei den Verkauf der Umwelttechnik.
Die Aktien von Dürr (WKN: 556520, ISIN: DE0005565204, Chart, News) gewinnen 8,7 Prozent auf 24,90 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten hat die Aktie 2 Prozent verloren.
