Dürr: Gewinn 2025 höher als erwartet
Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis nach Steuern von rund 200 Millionen Euro abgeschlossen. Man damit die eigene Prognose von 120 bis 170 Millionen Euro übertroffen. Nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen profitierte der Bietigheim-Bissinger Konzern vor allem von einer starken operativen Entwicklung sowie einem höher als geplant ausgefallenen Buchgewinn aus dem Verkauf des Umwelttechnikgeschäfts Ende Oktober 2025.
Nicht bei allen Kennzahlen erreichte oder übertraf das süddeutsche Unternehmen die eigenen Ziele. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten kam auf 5,6 Prozent und lag damit leicht über der prognostizierten Spanne von 4,5 bis 5,5 Prozent. Der Auftragseingang belief sich auf rund 3,9 Milliarden Euro und bewegte sich innerhalb des Korridors von 3,8 bis 4,1 Milliarden Euro. Beim Umsatz verfehlte Dürr mit rund 4,17 Milliarden Euro allerdings knapp das untere Ende der angestrebten Bandbreite von 4,2 bis 4,6 Milliarden Euro.
Den Free Cashflow bezifferte das Unternehmen auf den oberen Bereich der bereits im Dezember 2025 angehobenen Spanne von 100 bis 200 Millionen Euro. Die Nettofinanzverschuldung zum Jahresende siedelt sich am unteren Ende der Prognose von minus 75 bis minus 175 Millionen Euro an. Vollständige vorläufige Zahlen will Dürr am 5. März 2026 vorlegen, die geprüften Daten folgen mit dem Geschäftsbericht am 26. März.
Die Dürr Aktie (WKN: 556520, ISIN: DE0005565204, Chart, News) notiert bei 24,20 Euro mit 5,22 Prozent im Plus.
