Norma Group: EBIT bricht ein, Wassergeschäft verkauft
Der Verbindungstechnikspezialist Norma Group hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem drastischen Ergebnisrückgang abgeschlossen. Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen fiel das bereinigte EBIT auf 6,3 Millionen Euro, ein Einbruch gegenüber den 33 Millionen Euro des Vorjahres. Die bereinigte EBIT-Marge rutschte auf 0,8 Prozent ab, nach 3,7 Prozent im Jahr 2024. Erwartet hatte man einen Wert zwischen 0 und 1 Prozent. Der Umsatz ging auf 821,7 Millionen Euro zurück, verglichen mit 881,8 Millionen Euro im Vorjahr, womit das Maintaler Unternehmen seine eigene Prognose von 810 bis 830 Millionen Euro aber erfüllte. Der operative Netto-Cashflow blieb mit 95,6 Millionen Euro ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 105,4 Millionen Euro.
Als Belastungsfaktoren nennt das Unternehmen schwache Nachfrage in der Lkw-Produktion und der Bauwirtschaft, negative Währungseffekte sowie hohe Personal- und Sonderkosten in der Logistik. Eingeleitete Effizienzmaßnahmen konnten den Umsatzrückgang laut Unternehmensangaben nur teilweise kompensieren. Ebenfalls abgeschlossen wurde im Februar 2026 der Verkauf der Geschäftseinheit Water Management.
„In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld konnten wir das Geschäftsjahr 2025 im Rahmen unserer Prognose abschließen, und die von uns eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zeigen erste Erfolge”, so Norma-Vorstandsvorsitzende Birgit Seeger am Dienstag. Die testierten Jahreszahlen sowie den Ausblick für 2026 will die Norma Group am 31. März vorlegen.
Die Norma Group Aktie (WKN: A1H8BV, ISIN: DE000A1H8BV3, Chart, News) notiert bei 15,36 Euro mit 3,52 Prozent im Minus.
