Amadeus Fire: Tal ist noch nicht völlig durchschritten
Am 17. Februar wird es bei Amadeus Fire Zahlen zum vierten Quartal geben. Die Analysten von mwb research rechnen mit einem Umsatz von 89,8 Millionen Euro, das wäre ein Minus von 9,5 Prozent. Das EBITDA soll bei 10 Millionen Euro auskommen, das EBIT erwarten die Experten bei 5,2 Millionen Euro.
Für das Gesamtjahr rechnet Amadeus Fire mit einem EBITA von 15 Millionen Euro bis 25 Millionen Euro. Die Experten halten das untere Ende der Spanne für wahrscheinlicher. Hier spielen die weiter existierenden herausfordernden makroökonomischen Bedingungen in Deutschland eine wichtige Rolle.
Die jüngsten Zukäufe, Masterplan und eduBITES, sind im vierten Quartal vermutlich erstmals konsolidiert worden. Beide sollten klar wachsen. Wirklich zum Gewinn beitragen dürften sie erstmals in 2026/27. Kurzfristig dürften sie hingegen nicht als Impulsgeber agieren.
Die Analysten erneuern in ihrer aktuellen Studie die Kaufempfehlung für die Papiere von Amadeus Fire. Das Kursziel sinkt von 90,00 Euro auf 80,00 Euro.
Die jüngsten Zahlen dürften zeigen, dass das operative Tal noch nicht völlig durchschritten ist. In der Bewertung der Aktie sind jedoch viele negative Aspekte schon eingepreist.
Für 2026 prognostizieren die Analysten einen Gewinn je Aktie von 1,96 Euro (alt: 4,77 Euro). 2027 soll das Plus bei 3,63 Euro (alt: 5,53 Euro) liegen.
Die Aktien von Amadeus Fire (WKN: 509310, ISIN: DE0005093108, Chart, News) geben 2,2 Prozent auf 33,90 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Minus von 55 Prozent.
