ThyssenKrupp: Plus 10 Prozent
Im ersten Quartal steigert ThyssenKrupp das bereinigte EBIT um 10 Prozent auf 211 Millionen Euro. Damit zeigt sich eine operative Stabilisierung. Schwachpunkt der Zahlen ist jedoch der freie Cashflow vor M&A. Dieser geht von -21 Millionen Euro auf -1,5 Milliarden Euro zurück.
Die kommenden Quartale müssen somit deutlich besser laufen. Denn ThyssenKrupp rechnet im Gesamtjahr mit einem freien Cashflow von -300 Millionen Euro bis -600 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT wird bei 500 Millionen Euro bis 900 Millionen Euro gesehen.
Die Analysten der DZ Bank bleiben bei der Halteempfehlung für die Aktien von ThyssenKrupp. Das Kursziel wird von 10,00 Euro auf 11,00 Euro angehoben.
Die Analysten rechnen mit einem bereinigten EBIT von 800 Millionen Euro (alt: 780 Millionen Euro). Je Aktie soll es einen Verlust von 1,02 Euro (alt: -0,81 Euro) geben. Für das kommende Geschäftsjahr wird ein Gewinn je Aktie von 0,93 Euro (alt: 0,95 Euro) prognostiziert.
Die Aktien von ThyssenKrupp (WKN: 750000, ISIN: DE0007500001, Chart, News) geben 3,5 Prozent auf 10,40 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 237 Prozent.
