pbb enttäuscht mit Gewinnprognose - Aktie stürzt weiter
Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) erwartet für das Geschäftsjahr 2026 ein Konzernergebnis vor Steuern zwischen 30 und 40 Millionen Euro. Die operativen Erträge sollen 375 bis 425 Millionen Euro erreichen. Das Portfoliovolumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung wird auf 27 bis 28 Milliarden Euro veranschlagt.
Als Gründe für die Prognose nennt das Unternehmen am Freitag eine schleppender als erwartete Erholung der Märkte für gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Europa. Zudem fallen Kosten für den Ausstieg aus dem US-Geschäft an, die voraussichtlich erst sukzessive kompensiert werden können.
Der Aktienkurs reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf die Prognose. Am Freitagnachmittag notiert die pbb Aktie (WKN: , ISIN: , Chart, News) mit fast 10 Prozent im Minus bei 3,648 Euro. Damit unterschreitet der Titel das bisherige Baissetief aus dem Jahr 2024 bei 3,668 Euro. Von hier aus war die pbb Aktie zwischenzeitlich auf 6,29 Euro gestiegen, die Ende Februar des vergangenen jahres erreicht wurden - seitdem ist der Abwärtstrend kursprägend.
