Hochtief wirkt an Bau eines 10-Milliarden-Dollar-Rechenzentrums für Meta mit
Die Hochtief-Tochter Turner ist als einer der Auftragnehmer am Bau des Meta-Rechenzentrums in Lebanon, Indiana beteiligt. Das Investitionsvolumen beträgt 10 Milliarden US-Dollar. Der erste Spatenstich ist erfolgt, meldet der Baukonzern aus Essen am Freitag. Der Campus soll eine Kapazität von 1 Gigawatt bereitstellen und Metas Kerngeschäft sowie KI-Aktivitäten unterstützen.
Die Anlage erstreckt sich über rund 370.000 Quadratmeter. In der Hochphase der Bauarbeiten werden voraussichtlich mehr als 4.000 Arbeitsplätze im Bausektor entstehen. Nach Inbetriebnahme sind etwa 300 dauerhafte Betriebsstellen geplant. Meta übernimmt die gesamten Energiekosten, um Auswirkungen auf Anwohner zu vermeiden.
Der Energiebedarf soll zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Das Rechenzentrum wird nach der LEED-Gold-Zertifizierung gebaut und nutzt ein wassersparendes geschlossenes Flüssigkeitskühlsystem mit Wasserrezirkulation. Der Campus gehört nach Unternehmensangaben zu den größten Infrastrukturinvestitionen von Meta.
Die Hochtief Aktie (WKN: 607000, ISIN: DE0006070006, Chart, News) notiert bei 364,80 Euro mit 0,71 Prozent im Minus.
