Nordex: Minus als Chance
Im vierten Quartal steigt der Auftragseingang bei Nordex um 9,2 Prozent an, für das Gesamtjahr liegt das Plus bei 22,5 Prozent. Je MW haben die Aufträge ein Volumen von rund 0,91 Millionen Euro. Der Auftragsbestand dürfte weiter angewachsen sein, zum Ende des dritten Quartals lag er bei 14,9 Milliarden Euro.
Die Analysten von mwb research rechnen im vierten Quartal mit einem Umsatz von etwa 2,4 Milliarden Euro, das wäre ein Plus von 9,1 Prozent. Der Jahresumsatz würde auf 7,5 Milliarden Euro kommen. Hier steht die Prognose von Nordex bei 7,4 Milliarden Euro bis 7,9 Milliarden Euro.
Die EBITDA-Marge soll im Schlussquartal bei über 10 Prozent liegen. Somit würde es für 2025 eine EBITDA-Marge von rund 8 Prozent geben. Erwartet wird von Nordex eine Marge zwischen 7,5 Prozent und 8,5 Prozent.
In diesem Monat hat die Aktie rund 10 Prozent nachgegeben. Das dürfte auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein. Dabei läuft es bei den Aufträgen weiter gut. Im Januar hat es eine Reihe neuer Orders gegeben. Dieser Trend sollte sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.
Die Experten erneuern ihre Kaufempfehlung für die Papiere von Nordex. Das Kursziel sehen sie weiter bei 36,00 Euro.
Im Modell der Analysten steht für 2026 ein Gewinn je Aktie von 1,26 Euro. 2027 soll das Plus auf 1,47 Euro zulegen. Eine Dividende soll es nicht geben.
Die Experten sehen auf dem aktuellen Niveau eine attraktive Einstiegschance in die Aktie. Weitere Impulse kann es durch die Prognose 2026 geben.
Die Aktien von Nordex (WKN: A0D655, ISIN: DE000A0D6554, Chart, News) geben 1,1 Prozent auf 31,52 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft das Papier ein Plus von 176 Prozent.
