Eurokai: Eurogate plant zusammen mit A.P. Moller-Maersk Milliarden-Investition
Die Eurogate, an der Eurokai mit 50 Prozent beteiligt ist, verhandelt mit APM Terminals über eine langfristige Partnerschaft beim gemeinsam betriebenen Containerterminal North Sea Terminal Bremerhaven. APM Terminals ist eine Tochtergesellschaft der Reederei A.P. Moller-Maersk. Die Partner haben sich auf wesentliche Eckpunkte einer Rahmenvereinbarung geeinigt. Geplant sind Investitionen von einer Milliarde Euro in die Modernisierung der Anlage.
Das Terminal soll Eurokai-Angaben vom Freitag zufolge zu einer der effizientesten und resilientesten Umschlaganlagen weltweit mit Net-Zero-Treibhausgasemissionen ausgebaut werden. Die jährliche Umschlagskapazität soll erhöht werden. Eurogate erhält im Gegenzug für einen langfristigen Zeitraum eine garantierte fixe jährliche Gewinnbeteiligung im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt rechtsverbindlicher Vereinbarungen sowie der Zustimmung der Gremien und Genehmigungen der zuständigen Behörden. Bei einem Vollzug, der für das dritte Quartal 2026 geplant ist, würde dies sowohl auf den Jahresüberschuss von Eurokai nach HGB als auch auf den Konzernjahresüberschuss nach IFRS einen wesentlichen Effekt haben.
Die Eurokai Aktie (WKN: 570653, ISIN: DE0005706535, Chart, News) notiert bei 59,80 Euro mit 3,1 Prozent im Plus.
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