Do&Co: Türkei als Wachstumsfaktor
Im dritten Quartal geht der Umsatz von Do&Co um 2 Prozent auf 630 Millionen Euro zurück. Das verfehlt die Erwartungen. Die Experten von NuWays rechneten mit 647 Millionen Euro. Währungsschwankungen haben Probleme bereitet. Um diesen Faktor bereinigt gibt es ein Umsatzplus von 16 Prozent. Die EBIT-Marge verbessert sich von 8,7 Prozent auf 8,9 Prozent.
Rund 80 Prozent des Umsatzes mach Do&Co mit Airline Catering. Die Zahl der Flugpassagiere soll 2026 um 5 Prozent zulegen. Am Flughafen Istanbul soll es ein Plus von rund 7 Prozent geben. Turkish Airlines ist ein wichtiger Kunden von Do&Co. Die Fluggesellschaft will ihre Flotte in den kommenden zehn Jahren verdoppeln. Aus diesem Grund wird Do&Co noch in diesem Monat den Bau einer neuen Großküche vor Ort starten.
Wie bisher gibt es von den Analysten eine Kaufempfehlung für die Aktien von Do&Co. Das Kursziel sehen sie weiter bei 266,00 Euro.
Die Experten rechnen im laufenden Geschäftsjahr mit einem Gewinn je Aktie von 10,01 Euro (Vorjahr: 8,43 Euro). Im kommenden Geschäftsjahr soll das Plus auf 12,63 Euro ansteigen.
Die Aktien von Do&Co (WKN: 915210, ISIN: AT0000818802, Chart, News) an der Börse Wien 4,3 Prozent auf 208,50 Euro. In den vergangenen sechs Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 3 Prozent.
