Fielmann erhöht Dividende auf 1,40 Euro nach Rekordgewinn
Die Fielmann-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihren Umsatz um 7,4 Prozent auf 2,435 Milliarden Euro gesteigert und einen Rekordüberschuss von 205 Millionen Euro erzielt. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich auf 581 Millionen Euro, wodurch sich die EBITDA-Marge von 21,7 auf 23,8 Prozent verbesserte, wie das Hamburger Unternehmen am Donnerstag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Vor diesem Hintergrund wollen Vorstand und Aufsichtsrat die Dividende auf 1,40 Euro je Fielmann Aktie anheben nach 1,15 Euro im Vorjahr.
Das bereinigte Ergebnis vor Steuern legte um 30,1 Prozent auf 313 Millionen Euro zu, die entsprechende Marge stieg auf 12,8 Prozent. In Europa erreichte die bereinigte EBITDA-Marge 24,8 Prozent, ein Plus von 2 Prozentpunkten, während die US-Aktivitäten eine Marge von 16,2 Prozent erzielten nach 9,9 Prozent im Jahr 2024. Der US-Umsatz wuchs deutlich auf 312 Millionen US-Dollar nach 213 Millionen US-Dollar im Vorjahr.
In den einzelnen Märkten zeigte sich ein differenziertes Wachstum. In Deutschland stieg der Umsatz um 4 Prozent, während Spanien ein Plus von 10 Prozent erreichte. Auch weitere europäische Länder verzeichneten Zuwächse, darunter zweistellige Wachstumsraten in Polen und Tschechien.
Die Gruppe sieht mit dem Abschluss des Strategieprogramms „Vision 2025“ ihre Ziele erreicht. Seit 2018 erhöhte sich der Umsatz um rund eine Milliarde Euro, während sich das bereinigte EBITDA um nahezu 200 Millionen Euro verbesserte. „Als wir 2019 unsere Vision 2025 verkündet haben, waren weder die Covid-Pandemie noch der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft absehbar. Trotz dieser Herausforderungen haben wir unsere ursprünglichen Ziele übertroffen”, so Marc Fielmann, CEO der Fielmann-Gruppe.
Einen Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 will das Unternehmen mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 30. April 2026 vorlegen.
Die Fielmann Aktie (WKN: 577220, ISIN: DE0005772206, Chart, News) notiert bei 45,60 Euro. mit 10,55 Prozent im Plus.
