KWS Saat reduziert Umsatzprognose - erwartete Marge bestätigt
KWS Saat hat im ersten Halbjahr 2025/2026 einen Umsatz von 411,3 Millionen Euro erzielt und liegt damit leicht unter dem Vorjahreswert von 417,2 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich der Umsatz um 0,8 Prozent. Das EBITDA verbesserte sich auf minus 49,0 Millionen Euro nach minus 65,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen aus Einbeck am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verringerte sich der Verlust auf 63,8 Millionen Euro nach 114,7 Millionen Euro, das Ergebnis je KWS Aktie lag bei minus 1,93 Euro nach minus 3,48 Euro.
Zur Ergebnisverbesserung trug ein positiver Einmaleffekt von rund 30 Millionen Euro aus dem Verkauf von Lizenzrechten durch KWS im Zusammenhang mit der Veräußerung des nordamerikanischen Maisgeschäfts bei. Zusätzlich wirkte sich ein Beteiligungsertrag von 7,7 Millionen Euro aus dem Verkauf von Anteilen an nordamerikanischen Joint Ventures positiv aus. Das Finanzergebnis drehte dadurch auf plus 5,7 Millionen Euro nach minus 32,2 Millionen Euro im Vorjahr.
Der operative Cashflow lag im Berichtszeitraum bei minus 164,1 Millionen Euro nach minus 128,0 Millionen Euro im Vorjahr. Der freie Cashflow verbesserte sich auf minus 145,2 Millionen Euro nach minus 176,2 Millionen Euro. Gleichzeitig reduzierte sich die Nettoverschuldung von KWS auf 264,6 Millionen Euro gegenüber 343,5 Millionen Euro zum Vorjahresstichtag, während die Eigenkapitalquote auf 57,1 Prozent stieg.
Für das Gesamtjahr 2025/2026 erwartet KWS nun einen Umsatz auf vergleichbarer Basis auf Vorjahresniveau und reduziert damit die bisherige Wachstumsprognose von 3 Prozent. Die Prognose für die EBITDA-Marge bestätigt das Unternehmen dagegen mit einer unveränderten Bandbreite von 19 bis 21 Prozent.
Die KWS Aktie (WKN: 707400, ISIN: DE0007074007, Chart, News) notiert bei 69,10 Euro mit 0,14 Prozent im Plus.
