Verbio erhöht EBITDA-Prognose und erzielt Gewinn im abgelaufenen Quartal
Verbio hat Zahlen vorgelegt: Im ersten Halbjahr 2025/2026 hat das Unternehmen aus Zörbig bei Leipzig einen Umsatz von 893,7 Millionen Euro erwirtschaftet nach 751,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA stieg auf 45,5 Millionen Euro nach 14,3 Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte Verbio einen Verlust von 0,7 Millionen Euro, verbesserte das Ergebnis damit aber um 25,7 Millionen Euro. Der operative Cashflow erreichte 35,6 Millionen Euro nach 6,2 Millionen Euro. Im zweiten Quartal kehrte das Unternehmen zu einem positiven Free Cashflow zurück.
Die Nettofinanzverschuldung von Verbio sank zum 31. Dezember 2025 auf 173,6 Millionen Euro nach 203,8 Millionen Euro zum 30. September 2025. Die Eigenkapitalquote blieb stabil bei 58,2 Prozent.
Die Produktionsmengen stiegen auf 618.023 Tonnen Biodiesel und Bioethanol nach 600.425 Tonnen im Vorjahr. Die Biomethan-Produktion erhöhte sich auf 672.296 MWh nach 559.685 MWh. Getrieben wurde die Entwicklung durch den Hochlauf der kombinierten Bioethanol- und Biomethananlage in Nevada sowie höhere Produktionsverfügbarkeiten in South Bend. Die Erholung des THG-Quotenmarktes nach der RED-III-Umsetzung führte zu signifikant gestiegenen Quotenpreisen und höherer Nachfrage.
Das zweite Quartal übertraf das erste mit einem Umsatz von 455,4 Millionen Euro nach 438,2 Millionen Euro und einem EBITDA von 30,1 Millionen Euro nach 15,4 Millionen Euro. Das Segment Bioethanol/Biomethan erzielte erstmals seit fünf Quartalen ein positives EBITDA von 5,8 Millionen Euro nach minus 15,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Verbio Aktie lag bei 0,05 Euro nach minus 0,06 Euro im Vorjahr.
Verbio konkretisiert die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr auf das obere Ende der bisherigen Erwartungsspanne im hohen zweistelligen Millionenbereich. Eine moderate Reduktion der Nettofinanzverschuldung gegenüber dem Vorjahr wird weiterhin erwartet.
Die Verbio Aktie (WKN: , ISIN: , Chart, News) notiert bei 25,40 Euro mit 2,68 Prozent im Minus.
