Commerzbank: Verkaufsempfehlung für die Aktie entfällt
Der Jahresabschluss ist bei der Commerzbank besser als gedacht verlaufen. Der Gewinn von 737 Millionen Euro (-2 Prozent) übertrifft den Konsens von 629 Millionen Euro deutlich. Die Erträge legen um 6 Prozent auf 3,14 Milliarden Euro zu. Die Kosten steigen im vierten Quartal um 7 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro an.
Beim Zinsüberschuss scheint die Trendwende erreicht zu sein. Die Commerzbank erhöht ihre entsprechende Prognose für 2026 um 100 Millionen Euro auf 8,5 Milliarden Euro. Bei anderen Banken ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten.
Im laufenden Geschäftsjahr erwartet die Commerzbank einen Gewinn von mindestens 3,2 Milliarden Euro. Der Konsens steht bei 3,4 Milliarden Euro. Die Ausschüttungsquote soll bei 100 Prozent liegen. Der Start ins neue Jahr ist offenbar gelungen, das ist aus der Führungsspitze der Bank zu vernehmen.
Die Analysten der DZ Bank haben bisher eine Verkaufsempfehlung für die Aktien der Commerzbank ausgesprochen. Das Kursziel lag bei 28,00 Euro. In der heutigen Studie steigt das Kursziel auf 34,00 Euro an. Das neue Rating für den Titel lautet „halten“.
Auf dem aktuellen Niveau ist die Aktie für die Analysten fair bewertet. Die Gewinnentwicklung in den kommenden Jahren soll positiv verlaufen, hier dürften auch die Konjunkturaussichten in Deutschland eine Rolle spielen. Die positiven Entwicklungen scheinen aber ausreichend im Kurs aufgenommen zu sein.
Die Aktien der Commerzbank (WKN: CBK100, ISIN: DE000CBK1001, Chart, News) geben 3,7 Prozent auf 33,95 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von 80 Prozent.
