Borussia Dortmund: Kaufen vor dem Gipfeltreffen
Im zweiten Quartal steigert Borussia Dortmund den Umsatz um 1,6 Prozent auf 139 Millionen Euro. Das liegt 4 Millionen Euro über den Schätzungen der Analysten von NuWays. Das EBITDA geht um 12,1 Prozent auf 29,0 Millionen Euro zurück, liegt aber ebenfalls leicht über den Analystenerwartungen. Die Marge kommt auf 20,8 Prozent. Vor allem höhere Personalkosten sorgen für das leichte Minus.
Für das Gesamtjahr peilt der BVB weiter einen Umsatz von rund 475 Millionen Euro an. Der Markt geht von 511 Millionen Euro aus, im Modell der Analysten stehen 507 Millionen Euro. Das EBITDA sehen die Dortmunder bei 105 Millionen Euro bis 115 Millionen Euro, hier lautet die Analystenprognose 132 Millionen Euro. Der freie Cashflow soll bei etwa 7 Millionen Euro liegen.
Die Analysten belassen es bei ihrer höheren Prognose. Die guten Ergebnisse des BVB sollten sowohl positive Auswirkungen auf das Merchandising als auch auf die TV- und Werbeeinnahmen haben.
In den bisherigen sechs Spielen des laufenden Jahres kommt der BVB auf 16 Punkte, der Abstand auf die führenden Bayern beträgt sechs Punkte. Ende Februar treffen die beiden Kontrahenten aufeinander. Die Analysten sehen es jedoch als wahrscheinlicher an, dass die Meisterschale am Saisonende nach München gehen wird.
In der Champions League muss der BVB Mitte Februar gegen Atalanta Bergamo (Italien) antreten. Hier dürfte es klare Chancen auf ein Weiterkommen geben. In der Runde der letzten 16 wäre dann Arsenal oder Bayern München der Gegner. Das könnte die Endstation für den BVB bedeuten. Sollte man aber tatsächlich ins Viertelfinale kommen, würden weitere 12,5 Millionen Euro TV-Geld aufs Konto kommen. Hinzu kämen zusätzliche Zuschauereinnahmen.
Die Analysten bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Borussia Dortmund. Das Kursziel liegt weiter bei 5,20 Euro.
Die Aktien des BVB (WKN: 549309, ISIN: DE0005493092, Chart, News) gewinnen 0,2 Prozent auf 3,31 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie 9 Prozent nachgegeben.
