Gesco: 2026 soll Aufwärtstrend bringen
Im Dezember hat die Gesco-Tochter Dörrenberg Edelstahl ihre Geschäftsbereiche „Gießerei“ und „Stahlwerk“ verkauft. Daraus wurden die Bergische Edelstahlwerke. Diese haben nun Insolvenz angemeldet. Es gibt noch Darlehen gegenüber den Edelstahlwerken im Volumen von 6,3 Millionen Euro. Diese sind stark ausfallgefährdet und müssen abgeschrieben werden. Dies belastet die Zahlen von Gesco für 2025.
Eigentlich wollt Gesco für 2025 ein Ergebnis am oberen Ende der Spanne von 9 Millionen Euro bis 12 Millionen Euro melden. Jetzt wird die Prognose auf 7 Millionen Euro bis 10 Millionen Euro reduziert.
Die Analysten von SMC halten 2026 eine deutliche Gewinnsteigerung für möglich. Die Konjunktur könnte für leichten Rückenwind sorgen, gleiches gilt für das Programm „GESCO Business System“. Erwartet wird von den Experten für 2026 ein Gewinn von knapp 16 Millionen Euro. Das KGVe liegt bei rund 10.
Für die Experten ist das Papier unterbewertet. Das Kursziel liegt bei 26,70 Euro. Unverändert lautet das Rating „speculative buy“.
Je Aktie prognostizieren die Analysten für 2026 einen Gewinn von 1,53 Euro, der 2027 auf 2,12 Euro ansteigen soll.
Die Papiere von Gesco (WKN: A1K020, ISIN: DE000A1K0201, Chart, News) notieren unverändert bei 15,90 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten kommt die Aktie auf ein Plus von fast 20 Prozent.
