123fahrschule hofft auf Vorteile durch Reformen beim Führerschein
Ein Eckpunktepapier zur Reform der Fahrschulausbildung könnte das Geschäftsmodell der 123fahrschule SE regulatorisch begünstigen. Nach Angaben des Kölner Unternehmens vom Dienstag sehen die Vorschläge unter anderem die Öffnung des Theorieunterrichts für digitale Formate, einen erweiterten Einsatz von Fahrsimulatoren sowie flexiblere digitale Aus- und Fortbildungsmodelle für Fahrlehrer vor. Diese Maßnahmen zielen auf Effizienzsteigerungen und den Abbau struktureller Engpässe im Fahrschulmarkt ab.
Die Gesellschaft hat nach eigenen Angaben ihre Strategie bereits konsequent auf digitale Theorieangebote, simulatorgestützte Ausbildung und standardisierte Prozesse ausgerichtet. Das Papier entspreche „genau der strategischen Ausrichtung, die wir seit Jahren konsequent verfolgen”, sagt Boris Polenske, Gründer und Vorstand der 123fahrschule SE. „Der von uns forcierte Ausbau der KI-basierten Ausbildungs-, Analyse- und Plattformtechnologie wird uns dabei weitere Wettbewerbsvorteil sichern.”
Die 123fahrschule Aktie (WKN: A2P4HL, ISIN: DE000A2P4HL9, Chart, News) notiert bei 2,82 Euro.
