Commerzbank schraubt Dividende auf 1,10 Euro je Aktie hoch - neuer Aktienrückkauf
Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2025 ein Nettoergebnis von 2,63 Milliarden Euro erwirtschaftet nach 2,68 Milliarden Euro im Vorjahr. Bereinigt um Aufwendungen für die Restrukturierung stieg das Ergebnis um rund 13 Prozent auf einen Rekordwert von 3,0 Milliarden Euro. Die Bank übertraf damit ihr ursprüngliches Wachstumsziel.
Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 20. Mai 2026 eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie vorschlagen nach 0,65 Euro für 2024. Zusätzlich startet am 12. Februar ein weiterer Aktienrückkauf über bis zu 540 Millionen Euro, der spätestens bis 26. März abgeschlossen sein soll. Zusammen mit dem bereits im Dezember 2025 abgeschlossenen Rückkauf über rund eine Milliarde Euro beläuft sich die Kapitalrückgabe für 2025 auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro.
„2025 war für die Commerzbank ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr, und wir möchten unsere Investorinnen und Investoren an diesem Erfolg teilhaben lassen”, erklärte Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp. „Insgesamt geben wir 2,7 Milliarden Euro an Kapital zurück und damit sogar etwas mehr, als wir ursprünglich versprochen hatten.” Gemäß der Strategie „Momentum” gibt die Bank 100 Prozent des Nettoergebnisses vor Restrukturierungsaufwendungen und nach Abzug der AT-1-Kuponzahlungen an die Aktionäre zurück.
Der nun beschlossene Rückkauf ist der sechste seit 2023. Die erworbenen Aktien sollen zu einem späteren Zeitpunkt eingezogen werden. Die vollständigen vorläufigen Zahlen für 2025 werden am 11. Februar 2026 veröffentlicht.
Zudem meldet die Commerzbank am Dienstag eine Personalie: Risikovorstand Bernd Spalt wird seinen bis Ende 2026 laufenden Vertrag erfüllen, strebt aber keine Verlängerung darüber hinaus an. Der Aufsichtsrat hat die Nachfolgesuche eingeleitet.
Die Commerzbank Aktie (WKN: CBK100, ISIN: DE000CBK1001, Chart, News) notiert bei 35,87 Euro mit 1,21 Prozent im Plus.
