Salzgitter übertrifft Prognose mit Aurubis-Beteiligung
Die Salzgitter AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen Außenumsatz von 9,0 Milliarden Euro erwirtschaftet nach 10,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Das EBITDA erreichte Unternehmensangaben vom Dienstag zufolge 376 Millionen Euro nach 445 Millionen Euro, das Vorsteuerresultat lag bei minus 28 Millionen Euro nach minus 296 Millionen Euro. Das Ergebnis fiel damit deutlich besser aus als zuletzt von der Aktiengesellschaft erwartet.
Wesentlicher Treiber der über der Prognose liegenden Entwicklung war laut Salzgitter die at-equity bilanzierte Beteiligung an Aurubis, die 180 Millionen Euro zum Ergebnis beitrug nach 184 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser Beitrag wurde insbesondere im vierten Quartal durch hohe Bewertungseffekte aus Metallpreisschwankungen positiv beeinflusst. Belastend wirkten sich Bewertungseffekte aus der Umtauschanleihe mit Tauschrecht in Aurubis-Aktien in Höhe von minus 30 Millionen Euro aus.
Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand der Salzgitter AG mit einem Umsatz von rund 9,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 500 und 600 Millionen Euro liegen, das bereinigte Vorsteuerergebnis zwischen 75 und 175 Millionen Euro. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital wird leicht über Vorjahresniveau erwartet. Die Prognose berücksichtigt keine Auswirkungen aus der am 6. Februar 2026 bekanntgegebenen möglichen Fortführung der Hüttenwerke Krupp Mannesmann unter alleiniger Verantwortung von Salzgitter.
Der vollständige Jahresabschluss 2025 wird am 23. März 2026 veröffentlicht.
Die Salzgitter Aktie (WKN: 620200, ISIN: DE0006202005, Chart, News) notiert bei 54,45 Euro mit 6,24 Prozent im Plus.
