Gesco muss wegen Insolvenz 6,3 Millionen abschreiben
Die Gesco SE muss aufgrund der Insolvenz eines ehemaligen Geschäftsbereichs eine außerplanmäßige Belastung von rund 6,3 Millionen Euro verkraften. Die Bergische Edelstahlwerke GmbH, die Anfang 2025 von der Gesco-Tochter Dörrenberg Edelstahl übernommen worden war, habe „überraschend Insolvenz angemeldet”, so das Unternehmen aus Wuppertal. Daraus resultierende Darlehen in gleicher Höhe gelten als hochgradig ausfallgefährdet.
Die Darlehen müssen nach vorläufigen Berechnungen vollständig abgeschrieben werden, was das Ergebnis vor Steuern laut Gesco einmalig um etwa 6,3 Millionen Euro belastet. Der Vorstand senkt daraufhin die Jahresprognose für das Konzernergebnis 2025 auf 7 bis 10 Millionen Euro nach zuvor 9 bis 12 Millionen Euro.
Die operative Entwicklung verlief hingegen besser als ursprünglich erwartet. Nach bisherigem Stand der noch ungeprüften Zahlen läge das operative Konzernergebnis am oberen Ende des bisherigen Prognosekorridors, teilte das Unternehmen mit. Dörrenberg Edelstahl hatte die beiden Geschäftsbereiche Gießerei und Stahlwerk im Dezember 2024 verkauft, die Übernahme wurde zum 1. Januar 2025 wirksam.
Der Geschäftsbericht 2025 mit den endgültigen Zahlen wird von Gesco am 15. April 2026 veröffentlicht.
Die Gesco Aktie (WKN: A1K020, ISIN: DE000A1K0201, Chart, News) notiert bei 15,20 Euro mit 0,98 Prozent im Minus.
