Hochtief-Tochter erhält Rechenzentrumsauftrag in Malaysia
Die Hochtief-Tochter Leighton Asia hat den Hauptvertrag für den Bau eines Rechenzentrums in Johor Bahru in Malaysia erhalten. Das Projekt umfasst sechs Colocation-Gebäude mit einer IT-Kapazität von bis zu 57,6 Megawatt auf einem zwölf Hektar großen Campus. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Über das Auftragsvolumen machte das Unternehmen am Montag keine Angaben.
Der Auftraggeber hatte bereits in Indonesien und Indien Rechenzentren von Leighton Asia realisieren lassen. Das neue Projekt entsteht auf einem Gesamtgelände von 35 Hektar und umfasst neben den Servergebäuden auch Verwaltungs-, Sicherheits- und Betriebseinrichtungen sowie die zugehörige Infrastruktur.
Leighton Asia hat bereits mehrere Hyperscale- und Unternehmensrechenzentren in Asien gebaut, darunter Projekte in Thailand, Indien, den Philippinen, Singapur und Hongkong. Managing Director Brad Davey verwies auf die regionale Erfahrung des Unternehmens bei der Umsetzung technisch anspruchsvoller Projekte.
Die Hochtief Aktie (WKN: 607000, ISIN: DE0006070006, Chart, News) notiert bei 367,20 Euro mit 0,44 Prozent im Plus.
