Lang und Schwarz erhöht Dividende und Eigenmittel
Die Lang und Schwarz Aktiengesellschaft will ihre Eigenmittel stärken und führt im Rahmen des Jahresabschlusses 2025 insgesamt 19,2 Millionen Euro dem Fonds für allgemeine Bankrisiken zu. Davon entfallen 4,2 Millionen Euro auf eine verpflichtende Zuführung nach gesetzlichen Vorgaben. Zudem soll der Hauptversammlung eine Dividende von 2,00 Euro je Lang und Schwarz Aktie vorgeschlagen werden. Dies entspricht knapp 40 Prozent des Jahresüberschusses und einer Steigerung um nahezu 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im vierten Quartal 2025 erreichte das Handelsvolumen 85,4 Milliarden Euro. Die Lang und Schwarz Aktiengesellschaft begründet die Stärkung der Eigenmittel unter anderem mit steigenden regulatorischen Anforderungen, dem wachsendem Handelsvolumen und geplanten Aktivitäten in der Eigenemissionstätigkeit. Die künftige Dividendenpolitik soll sich vorbehaltlich weiterer Entwicklungen an der aktuellen Ausschüttungsquote orientieren.
„Die regulatorischen Änderungen im Hinblick auf das Thema Payment for Orderflow erfordern vom Markt und somit auch von Lang & Schwarz Anpassungsleistungen, um für Orderflowprovider in Zukunft weiterhin ein attraktiver Partner zu sein. Wir sind mit unseren Partnerbanken und mit weiteren Marktteilnehmern in einem engen Austausch. Die Stärkung der Eigenmittel dient schließlich der sicheren Erfüllung der mit wachsendem Handelsvolumen steigenden aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen sowie Sicherheitsleistungen (Margin) an den verschiedenen Börsen. Darüber hinaus besteht insbesondere aus dem verkürzten Abwicklungszyklus bei US-amerikanischen Geschäften (sog. T+1) punktuell erhöhter Liquiditätsbedarf”, so der Vorstand des Düsseldorfer Finanzdienstleisters am Freitag.
Die Lang und Schwarz Aktie (WKN: LS1LUS, ISIN: DE000LS1LUS9, Chart, News) notiert bei 23,30 Euro mit 2,92 Prozent im Minus.
