Andritz Aktie fällt deutlich: Euro-Stärke belastet Marge
Die Andritz AG hat im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen einen Auftragseingang von 8,9 Milliarden Euro erzielt, nach 8,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz ging um 5 Prozent auf rund 7,9 Milliarden Euro zurück. Die vergleichbare EBITA-Marge lag bei 8,9 Prozent - dies sei „zufriedenstellend”, so das österreichische Unternehmen am Freitag. Das Book-to-Bill-Verhältnis erreichte 1,13. Kapazitätsanpassungen wurden in den Bereichen Pulp and Paper sowie Metals fortgesetzt, während der Bereich Hydropower ausgebaut wurde.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Andritz AG eine Projektaktivität auf dem aktuellen Niveau und weiteres Umsatzwachstum. Der Umsatz wird in einer Bandbreite von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro prognostiziert. Für die vergleichbare EBITA-Marge wird ein Wert zwischen 8,7 Prozent und 9,1 Prozent erwartet. Die finalen geprüften Zahlen für 2025 sollen am 5. März 2026 veröffentlicht werden.
Die Andritz Aktie (WKN: 632305, ISIN: AT0000730007, Chart, News) notiert bei 67,85 Euro mit 10,25 Prozent im Minus.
