Aurubis: Kursziele steigen – Rating sinkt
Im ersten Quartal sinkt der Vorsteuergewinn bei Aurubis von 130 Millionen Euro auf 105 Millionen Euro. Hier spielen reduzierte Schmelz- und Raffinierlöhne ebenso eine Rolle wie planmäßig höhere Abschreibungen und ein Wartungsstillstand in Hamburg.
Schon Ende Januar hat Aurubis die Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Man rechnet mit einem Vorsteuergewinn von 375 Millionen Euro bis 475 Millionen Euro. Zuvor war man von 300 Millionen Euro bis 400 Millionen Euro ausgegangen. Höhere Metallpreise und eine gute Nachfrage nach Kupferprodukten sorgen für die neue Prognose.
Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen nach diesen Aussagen die Halteempfehlung für die Aktien von Aurubis. Das Kursziel sahen sie bisher bei 140,00 Euro. Sie erhöhen den Wert auf 153,00 Euro.
Von den Analysten der DZ Bank gibt es unterdessen eine Verkaufsempfehlung für die Aktien von Aurubis. Bisher lag das Votum der Experten bei „halten“. Das Kursziel wird zugleich von 123,00 Euro auf 140,00 Euro angehoben.
Die Analysten erhöhen ihre Schätzung für den Gewinn vor Steuern von 384 Millionen Euro auf 441 Millionen Euro. Die Aktie wird abgestuft, da sich der Kurs zuletzt stark entwickelt hat. Die Bewertung ist inzwischen hoch. Kurzfristige Katalysatoren erkennen die Experten nicht.
Die Aktien von Aurubis (WKN: 676650, ISIN: DE0006766504, Chart, News) gewinnen 0,2 Prozent auf 162,40 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 101 Prozent.
