Bechtle sieht Risiko von Belastungen durch Preiserhöhungen und mögliche Lieferschwierigkeiten
Die Bechtle AG hat nach vorläufigen Zahlen das Geschäftsjahr 2025 im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen. Das Geschäftsvolumen stieg um rund 8 Prozent auf etwa 8,6 Milliarden Euro, während der Umsatz um rund 2 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro zunahm. Das Vorsteuerergebnis (EBT) lag bei etwa 324 Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich akquisitionsbedingt auf 16.360.
Im vierten Quartal legte das Geschäftsvolumen um mehr als 16 Prozent zu. Das EBT erhöhte sich im gleichen Zeitraum um über 20 Prozent auf gut 121 Millionen Euro und erreichte damit einen neuen Quartalsrekord. Die Bechtle AG will die geprüften Jahreszahlen für 2025 am 20. März 2026 vorlegen.
„Wir gehen auch für 2026 davon aus, dass sich Bechtle positiv entwickeln wird, wenngleich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd bleiben. Insbesondere die zum Teil deutlichen Preiserhöhungen der Hersteller und mögliche Lieferschwierigkeiten könnten sich im weiteren Jahresverlauf belastend auswirken”, so Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.
Die Bechtle Aktie (WKN: 515870, ISIN: DE0005158703, Chart, News) notiert bei 38,86 Euro mit 7,03 Prozent im Minus.
