Hannover Rück steigert Prämien und erreicht Gewinnziel
Die Hannover Rück hat in der Vertragserneuerung zum 1. Januar 2026 die Prämieneinnahmen in der traditionellen Schaden-Rückversicherung nach eigenen Angaben vom Donnerstag um 3,3 Prozent erhöht, bei einem durchschnittlichen risikoadjustierten Preisrückgang von 3,2 Prozent. Zum Stichtag hat der Rückversicherer Verträge mit einem Volumen von 10,5 Milliarden Euro erneuert, nachdem die Talanx-Tochter 9,4 Milliarden Euro verlängert und 827 Millionen Euro gekündigt worden waren.
Auf Basis heute veröffentlichter vorläufiger, noch nicht testierter Zahlen erzielte die Hannover Rück im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 2,64 Milliarden Euro, nach 2,33 Milliarden Euro im Vorjahr. Das erhöhte Gewinnziel wurde damit erreicht. Der Rückversicherungsumsatz stieg auf 26,8 Milliarden Euro von 26,4 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis auf 3,5 Milliarden Euro zunahm, nach 3,3 Milliarden Euro.
„Dort wo das Geschäft profitabel ist, haben wir Marktanteile hinzugewinnen können. Die Qualität unseres gezeichneten Geschäfts bleibt insgesamt auf einem guten Niveau. Unsere umsichtige Planung und starke Markposition eröffnen uns auch in einem intensiver werdenden Wettbewerb weiter profitable Wachstumschancen”, so Clemens Jungsthöfel, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück.
Wie bereits im November kommuniziert, bestätigt die Hannover Rück den Ausblick für 2026 mit einem erwarteten Nettokonzerngewinn von mindestens 2,7 Milliarden Euro. Für die traditionelle Schaden-Rückversicherung wird ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine kombinierte Schaden-Kostenquote von unter 87 Prozent erwartet.
Die Hannover Rück Aktie (WKN: 840221, ISIN: DE0008402215, Chart, News) notiert bei 246,80 Euro mit 1,2 Prozent im Minus.
