Aurubis bestätigt erhöhte Prognose für 2025/26 nach starkem Quartal
Die Aurubis AG ist mit einem operativen EBT von 105 Millionen Euro in das Geschäftsjahr 2025/26 gestartet. Damit lag das Ergebnis zwar über dem Vorquartalswert von 68 Millionen Euro, aber unter dem Vorjahreswert von 130 Millionen Euro. Das operative EBITDA erreichte nach Angaben des Hamburger Metallkonzerns 164 Millionen Euro nach 184 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
Der Netto-Cashflow belief sich im ersten Quartal auf minus 8 Millionen Euro nach 178 Millionen Euro im Vorjahr. Belastend wirkten höhere Vorratsbestände bei gestiegenen Metallpreisen. Der operative ROCE lag bei 7,8 Prozent nach 11,7 Prozent im Vorjahr. Ergebnisstützend wirkten ein gegenüber dem Vorjahr höheres Metallergebnis sowie stabile Erlöse aus Schwefelsäure und Kupferprodukten, während niedrigere Schmelz- und Raffinierlöhne sowie höhere Abschreibungen gegenläufig wirkten.
Aufgrund des verbesserten Markt- und Ergebnisblicks hatte Aurubis Ende Januar bereits die Prognose für das Gesamtjahr 2025/26 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein operatives EBT von 375 bis 475 Millionen Euro statt bislang 300 bis 400 Millionen Euro. Grundlage sind gestiegene Metallpreise und eine anhaltend hohe Nachfrage nach Kupferprodukten.
Die Aurubis Aktie (WKN: 676650, ISIN: DE0006766504, Chart, News) notiert bei 161,00 Euro mit 3,3 Prozent im Minus.
