Infineon: Wieder unter 40 Euro
Im ersten Quartal sinkt der Umsatz bei Infineon um 7 Prozent auf 3,66 Milliarden Euro. Die Marge steht bei 17,9 Prozent. Das trifft ungefähr die Erwartungen. Für das zweite Quartal rechnet Infineon mit steigenden Umsätzen. Rund 3,8 Milliarden Euro sollen es letztlich werden. Die Marge soll im mittleren bis hohen Zehnerbereich liegen.
Für das Gesamtjahr rechnet Infineon inzwischen mit Investitionen im Volumen von rund 2,7 Milliarden Euro, bisher sprach man von 2,2 Milliarden Euro. Die noch hinzugekommenen 500 Millionen Euro sollen für weitere Kapazitäten rund um die KI ausgegeben werden. Die KI-Umsätze sollen 2026 bei 1,5 Milliarden Euro liegen und 2027 auf rund 2,5 Milliarden Euro ansteigen.
Der Kauf eines Teils des Sensorgeschäfts von Osram für 570 Millionen Euro kommt bei den Analysten gut an. Sie sehen geringe Integrationsrisiken, strategisch passt der Kauf ins Konzept von Infineon. Es dürften daraus auch einige Synergien resultieren.
Problematisch für Infineon sind aber weiterhin die Währungsschwankungen sowie der Preisdruck. Daher bleibt es bei der Halteempfehlung für die Aktien von Infineon. Das Kursziel sehen die Experten weiter bei 40,00 Euro.
Sie rechnen 2026 mit einem Umsatz von 15,83 Milliarden Euro (2025: 14,66 Milliarden Euro) und einem Gewinn je Aktie von 1,75 Euro (2025: 0,77 Euro). 2027 sollen die Werte bei 17,81 Milliarden Euro bzw. 2,57 Euro liegen.
Die Aktien von Infineon (WKN: 623100, ISIN: DE0006231004, Chart, News) geben 3,0 Prozent auf 39,83 Euro nach. Vor rund einem Monat lag der Titel zuletzt unter 40 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 19 Prozent.
