AT&S: Ein Plus von 10 Prozent
Im dritten Quartal legt der Umsatz von AT&S um 18 Prozent auf 467,7 Millionen Euro zu. Das Ergebnis verbessert sich von -32,6 Millionen Euro auf +24,2 Millionen Euro. Je Aktie entspricht dies einem Gewinn von 0,51 Euro (Vorjahr: -0,95 Euro). Die Erwartungen des Marktes werden damit teils übertroffen.
Es gibt mehrere Gründe für die positive Entwicklung. In den Werken in Kulim und Leoben ist die Produktion angestiegen. Zudem gibt es eine günstige Preisentwicklung. AT&S ist es ferner gelungen, die Kosten zu reduzieren.
In Kulim ist AMD ein besonders wichtiger Kunde. Da die Nachfrage nach Server-CPUs aufgrund der KI derzeit steigt, dürfte AMD daran interessiert sein, dass die entsprechenden Stückzahlen rasch zulegen.
Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von AT&S. Das Kursziel sahen sie bisher bei 50,00 Euro. In der aktuellen Studie steigt das Kursziel für die Papiere von AT&S auf 55,00 Euro an.
Die Aktien von AT&S (WKN: 922230, ISIN: AT0000969985, Chart, News) gewinnen in Wien 1,9 Prozent auf 47,50 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von 302 Prozent.
