Trotz Schwankungen: DZ BANK erwartet Goldpreis bei 5.000 US-Dollar zum Jahresende
Der Schwung bei der Gold-Rally hat in den vergangenen Tagen deutlich nachgelassen – zwischenzeitlich gab es einen Kursverlust von 25 Prozent. Analyst Thomas Kulp begründet das vor allem mit Gewinnmitnahmen – bedingt durch die Nominierung des künftigen Fed-Vorsitzenden. „Kevin Warsh hat sich in der Vergangenheit für eine deutliche Reduzierung der Bilanzsumme ausgesprochen und gilt in den Augen der Märkte als vergleichsweise restriktiv. Das nimmt dem Goldpreis Luft aus den Segeln“, so Kulp. Er betont: „Deshalb haben insbesondere spekulative Investoren das Edelmetall verkauft – in erster Linie aus China.“
Das sei aber nur eine Momentaufnahme. „Die fundamentalen Treiber sind intakt. Allein im letzten Jahr wurden über 5.000 Tonnen Gold gekauft. Auf der Suche nach einem sicheren Hafen waren Notenbanken die größten Abnehmer“, erklärt Kulp. Der Analyst rechnet nicht damit, dass sich etwas an der unsicheren geopolitischen Lage ändert. Den Goldpreis erwartet das DZ BANK Research deshalb weiter bei 5.000 US-Dollar zum Jahresende.
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