PVA TePla: EBITDA fällt deutlich, Aktienkurs bricht ein
Die PVA TePla AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem höheren Auftragseingang abgeschlossen. Nach vorläufigen Zahlen stieg dieser auf rund 268 Millionen Euro nach 150,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Konzernumsatz ging hingegen auf rund 244 Millionen Euro zurück, nach 270,1 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBITDA sank deutlich auf etwa 25 Millionen Euro gegenüber 47,8 Millionen Euro im Jahr 2024.
Ursachen waren vor allem zeitliche Verschiebungen bei Projektabnahmen. „Projektbezogene Verzögerungen aufgrund handelspolitischer Unsicherheiten haben 2025 Umsatz und Ergebnis beeinflusst”, sagt Markus Groß, CFO von PVA TePla. Die Aktie des Unternehmens reagiert mit einem deutlichen Minus auf die Zahlen.
„Deutliche Belebung des Geschäfts ab 2027”
Im laufenden Jahr erwarte man „sukzessive Fortschritte in der Projektrealisierung”, so Groß weiter, der auf eine deutlich erhöhte Nachfrage verweist. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet PVA TePla nach Angaben vom Mittwoch einen Umsatz zwischen 255 und 275 Millionen Euro sowie ein EBITDA von 26 bis 31 Millionen Euro. Ab 2027 rechnet das Unternehmen mit einer stärkeren Beschleunigung der Geschäftsentwicklung und einem Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro. Die Veröffentlichung der testierten Zahlen für 2025 ist für den 19. März 2026 vorgesehen.
„Wir sehen anhaltend hohes Kundeninteresse an unseren Lösungen, insbesondere im Metrologiebereich. Mit der gut gefüllten Auftragspipeline und einer sich normalisierenden Projektabwicklung sehen wir für 2026 wieder leicht steigende Umsätze und eine deutliche Belebung des Geschäfts ab 2027”, so PVA-CEO Jalin Ketter.
Die PVA TePla Aktie (WKN: 746100, ISIN: DE0007461006, Chart, News) notiert bei 21,60 Euro mit 13,94 Prozent im Minus.
