Ringmetall steigert Umsatz 2025, EBITDA unter Vorjahr
Die Ringmetall SE hat im Geschäftsjahr 2025 auf Basis vorläufiger Zahlen den Konzernumsatz um 7,3 Prozent auf 187,7 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 174,9 Millionen Euro gelegen. Das Wachstum resultierte nach Angaben des Münchener Unternehmens vom Mittwoch wesentlich aus Akquisitionen, insbesondere im Segment Liner. Das EBITDA belief sich auf 23 Millionen Euro und lag damit um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 23,7 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge sank auf 12,2 Prozent nach 13,6 Prozent im Jahr 2024.
Belastend wirkten eine schwache Nachfrage aus der Chemieindustrie sowie negative Wechselkurseffekte. Bereinigt um einen im Vorjahr enthaltenen Sondereffekt in Höhe von 1,3 Millionen Euro erhöhte sich das EBITDA hingegen um 0,6 Millionen Euro. Ringmetall bewegte sich damit innerhalb der unteren Hälfte der Prognosebandbreite für 2025.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen einen Konzernumsatz zwischen 185 und 205 Millionen Euro sowie ein EBITDA in der Spanne von 21 bis 28 Millionen Euro.
„Im Geschäftsjahr 2025 steuerten unsere letzten Zukäufe einen maßgeblichen Beitrag zum Umsatz und Ergebnis bei und kompensierten damit Preis- und Volumeneffekte”, so Christoph Petri, Vorstandssprecher der Ringmetall SE. Auch 2026 wolle man „weitere gezielte Akquisitionen” tätigen.
Die Ringmetall Aktie (WKN: A3E5E5, ISIN: DE000A3E5E55, Chart, News) notiert bei 2,88 Euro mit 2,86 Prozent im Plus.
