DAX: Ausbruchsversuch gescheitert - UBS
Der DAX ist gestern erneut am Ausbruch über die 25.000er-Barriere gescheitert und in der Folge um 0,1% auf 24.781 Punkte zurückgefallen. Rückblick: Nach dem Rückfall auf das neue 2026er-Tief bei 24.266 in der vergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex zunächst in den Erholungsmodus geschaltet. Dabei konnten die Blue Chips auch zur gestrigen Eröffnung bei 24.957 deutlich zulegen (Schlusskurs vom Montag bei 24.798) und direkt im Anschluss über die 25.000er-Barriere steigen. In der Spitze erreichten die Notierungen wenig später bei 25.099 das Tageshoch, drehten anschließend aber nach unten ab und fielen am Nachmittag in die Verlustzone zurück.
Ausblick
Bedingt durch den gestrigen Kursverlauf hat sich im Chart des deutschen Leitindex eine lange obere Lunte herausgebildet. Gleichzeitig tendierte der DAX (WKN: 846900, ISIN: DE0008469008, Chart, News) auch nachbörslich leichter, womit die Aufwärtsdynamik vorerst unterbrochen wurde.
Das Short-Szenario
Setzt sich die schwächere Tendenz zur Wochenmitte fort, müsste direkt wieder auf das Oktober-Top geachtet werden, das bei 24.771 die erste Unterstützung bildet. Darunter ließe sich am Juli-Hoch bei 24.639 eine weitere Haltelinie antragen, bevor das August-Hoch bei 24.536 und darunter das Juni-Top mit dem November-Hoch (24.479/24.441) angesteuert werden könnten. Wird etwas tiefer auch die 50-Tage-Linie (aktuell bei 24.383) mit dem Zwischentief vom 21. Januar bei 24.350 unterboten, würde die 100-Tage-Linie (24.182) in den Fokus rücken.
Das Long-Szenario
Auf der Oberseite richten sich die Blicke dagegen auf die 25.000er-Barriere. Kann der DAX diese markante Hürde per Tagesschluss überbieten, sollte danach zur Bestätigung auch das offene Gap vom 19. Januar geschlossen werden. Die nächsten Widerstände wären dann an der 25.500er-Marke und am Rekordhoch vom 13. Januar bei 25.508 zu finden.
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