Sedlmayr: EBIT wegen Sondereffekten deutlich rückläufig
Die Sedlmayr Grund und Immobilien AG rechnet für das am 30. September 2025 beendete Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem deutlich unter dem Vorjahr liegenden operativen Ergebnis. Hintergrund sind nach Angaben des Münchener Immobilien-Unternehmens außergewöhnliche Aufwendungen aus Berliner Projektentwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Trennung von einem Minderheitsgesellschafter sowie Wertberichtigungen auf Forderungen und Beteiligungen infolge der veränderten Immobilienmarktlage. Im Konzernabschluss werden diese Belastungen derzeit auf rund 41 Millionen Euro geschätzt.
Auf Basis vorläufiger Zahlen erwartet Sedlmayr auf Konzernebene ein EBIT zwischen 29 und 33 Millionen Euro nach 69 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2023/2024. Im Einzelabschluss stehen Aufwendungen von rund 42,5 Millionen Euro sonstige betriebliche Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von etwa 39,1 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich für Sedlmayr ein erwarteter Jahresüberschuss zwischen 44 und 48 Millionen Euro nach 48,1 Millionen Euro im Vorjahr.
Die Sedlmayr Aktie (WKN: 722400, ISIN: DE0007224008, Chart, News) notiert bei 1.270 Euro mit 1,6 Prozent im Plus.
