HMS Bergbau AG startet eigene Kohleproduktion in Botswana
Die HMS Bergbau AG hat die Übernahme von 51 Prozent an der Maatla Resources (Pty.) Ltd in Botswana abgeschlossen und damit den Produktionsstart ihrer eigenen Kohlemine erreicht. Maatla verfügt über eine Abbaulizenz für metallurgische Kohle in einem rund 45 Quadratkilometer großen Gebiet in einem etablierten Kohleabbaugebiet des afrikanischen Landes mit - so das Unternehmen - „hervorragender Infrastruktur”.
„Die weltweite Nachfrage nach Kohle wird neben Asien insbesondere durch Afrika getrieben. Botswana gilt als die Schweiz Afrikas. Das Land verfügt über eine stabile Demokratie, vergleichsweise hohen Wohlstand und eine gute wirtschaftliche Lage”, so Dennis Schwindt, CEO bei HMS Bergbau, am Donnerstag.
HMS vermarktet Kohleförderung komplett selbst
Auf dem Lizenzgebiet wurde in den vergangenen Jahren eine moderne Kohlemine mit integrierter Verarbeitungsanlage errichtet. Auf Basis von Explorationsbohrungen sind gutachterlich bestätigte Kohleressourcen von mehr als 94 Millionen Tonnen vorhanden. Die Produktion von hochenergetischer Exportkohle hat bereits begonnen und wird derzeit schrittweise hochgefahren.
Nach Erreichen der geplanten Vollauslastung sollen im ersten Schritt im Tagebau rund 1,2 Millionen Tonnen metallurgische Kohle pro Jahr produziert, verarbeitet und exportiert werden. Mittelfristig ist eine Ausweitung der jährlichen Produktionsmenge auf bis zu 3,6 Millionen Tonnen vorgesehen. Die Berliner verfügen über eine exklusive Vermarktungsvereinbarung für die komplette Produktion. Bereits im laufenden Geschäftsjahr werden positive Effekte auf Umsatz und Konzernergebnis erwartet. Für 2026 rechnet HMS Bergbau mit einem Umsatzbeitrag aus den Aktivitäten in Botswana im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die HMS Bergbau Aktie (WKN: 606110, ISIN: DE0006061104, Chart, News) notiert bei 44,80 Euro mit 0,88 Prozent im Minus.
