BASF Aktie: Ab 2027 wieder bessere Bedingungen?
Für die Aktie der BASF steht in aktuellen Analystenstimmen nach den vorläufigen Zahlen für 2025 die Einordnung der späten Zyklusphase im Fokus. Diskutiert werden die anhaltende Ergebnisbelastung in den Upstream-Geschäften einerseits und eine deutlich verbesserte Cash-Generierung andererseits. Der Schwerpunkt der Bewertungen liegt auf Kapitaldisziplin, Investitionsniveau und der Frage, ob die aktuelle Schwäche zyklischer Natur ist.
mwb research bestätigt die Kaufempfehlung für die BASF Aktie und hält am Kursziel von 52 Euro fest. Die vorläufigen Zahlen werden als Bestätigung eines bekannten Musters in der späten Zyklusphase interpretiert: Während das EBITDA vor Sondereffekten die Erwartungen leicht verfehlte, übertraf der freie Cashflow die Annahmen klar. Ausschlaggebend waren deutlich niedrigere Investitionen und eine striktere Kapitalallokation. Die operative Schwäche wird weiterhin in den upstream-nahen Bereichen verortet, wo Preisdruck, Währungseffekte, gedämpfte Nachfrage und Überkapazitäten bis 2026 fortwirken dürften. Demgegenüber verweist mwb auf eine stabilere Bilanz, einen beschleunigten Aktienrückkauf und schneller umgesetzte Restrukturierungen. Das Risiko-Ertrags-Verhältnis wird als attraktiv eingeschätzt, da die aktuelle Belastung als zyklisch und nicht strukturell eingeordnet wird; eine Normalisierung der Upstream-Bedingungen wird ab 2027 für wahrscheinlicher gehalten.
Zurückhaltender fällt die Einschätzung der Deutschen Bank aus, die für BASF an der Einstufung „Hold“ mit einem Kursziel von 45 Euro festhält. Das operative Ergebnis habe die Erwartungen verfehlt, während Nettoergebnis und freier Barmittelzufluss von Sondereffekten profitiert hätten, die sich nicht wiederholen. Für 2026 liegen bislang keine konkreten Jahresziele vor; weitere Klarheit wird mit dem vollständigen Bericht erwartet, der am 27. Februar veröffentlicht werden soll.
Die BASF Aktie (WKN: BASF11, ISIN: DE000BASF111, Chart, News) notiert bei 46,45 Euro mit 0,15 Prozent im Minus.
