Stabilus: Q1 2026 schwächeres Ergebnis, Cashflow deutlich verbessert
Die Stabilus SE hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatz von 291,1 Millionen Euro erzielt, nach 326,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang um 10,7 Prozent ist nach Angaben des Unternehmens aus Koblenz zu mehr als einem Drittel auf negative Währungseffekte zurückzuführen; organisch sank der Umsatz um 7,0 Prozent, insbesondere aufgrund der schwachen Entwicklung in China.
Das bereinigte EBIT lag bei 29,3 Millionen Euro, was einer Marge von 10,1 Prozent entspricht, nach 11,6 Prozent im Vorjahr. Der Quartalsgewinn belief sich auf 8,1 Millionen Euro nach 14,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der bereinigte Free Cashflow stieg hingegen deutlich auf 23,9 Millionen Euro nach 8,9 Millionen Euro im Vorjahr.
Stabilus-Geschäft in EMEA stabil
Regional blieb das Geschäft in EMEA stabil, während Americas und APAC rückläufige Umsätze verzeichneten. Auf Segmentebene wuchs Aerospace, Marine & Rail, während Automotive sowie Energy & Construction und Industrial Machinery unter Druck standen.
„Mit dem im September gestarteten und planmäßig laufenden Transformationsprogramm haben wir bereits die Weichen für die weitere Verbesserung unserer Resilienz gestellt. Bei den Investitionen in neue Produkte haben wir uns im abgelaufenen Quartal zudem bewusst entschieden, keine Abstriche zu machen und damit neue, vielversprechende Produkte mit großem Marktpotenzial in die Pipeline zu geben”, so Michael Büchsner, CEO von Stabilus, am Montag.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Stabilus die Prognose mit einem Umsatz von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro, einer bereinigten EBIT-Marge von 10 bis 12 Prozent sowie einem bereinigten Free Cashflow von 80 bis 110 Millionen Euro.
Die Stabilus Aktie (WKN: STAB1L, ISIN: DE000STAB1L8, Chart, News) notiert bei 18,58 Euro mit 0,43 Prozent im Minus.
