Deutsche Börse: Allfunds-Deal prägt aktuelle Analystenurteile
Zur Aktie der Deutsche Börse AG liegen aktuelle Analystenstudien vor, die sich mit den Folgen des geplanten Erwerbs des Fondsvertriebsspezialisten Allfunds sowie mit der operativen Entwicklung befassen. Im Vordergrund stehen strategische Aspekte der Transaktion, erwartete Synergien und der Barmittelzufluss. Die Bewertungen unterscheiden sich vor allem in der Gewichtung von Wachstumsperspektiven und Bewertung.
Vor den anstehenden Zahlen nimmt Warburg Research eine vorsichtige Anpassung vor und senkt das Kursziel für die Deutsche Börse Aktie von 279 auf 276 Euro, während trotz eines deutlichen erwarteten Aufwärtspotenzials die Einstufung „Hold“ bestätigt wird. Die Zielsetzungen des Unternehmens werden weiterhin als erreichbar eingeschätzt. Zudem wird davon ausgegangen, dass die Deutsche Börse auch im vierten Quartal Kostendisziplin gezeigt hat.
Die DZ Bank bestätigt für die Deutsche Börse ihre bisherige Kaufempfehlung mit einem fairen Wert von 270 Euro. Der Zukauf der Allfunds wird als strategisch sinnvoll eingeordnet. Aus Sicht des Hauses ergänzen sich die Geschäftsmodelle des Börsenbetreibers und der Fondsplattform, prognostizierte Synergieeffekte erscheinen den Analysten plausibel.
Zurückhaltender positioniert sich UBS und belässt die Aktie der Deutschen Börse bei „Neutral“ mit einem Kursziel von 250 Euro, liegt damit aber ebenfalls deutlich über dem aktuellen Kurs des DAX-TItels. In der Einschätzung wird hervorgehoben, dass beim Übernahmeangebot für Allfunds der Baranteil nun höher sei. Von der UBS werden darüber hinaus die angekündigten Kostensynergien sowie eine erwartete Steigerung des Barmittelzuflusses je Aktie genannt, die über den bisherigen Annahmen liegen.
Die Deutsche Börse Aktie (WKN: 581005, ISIN: DE0005810055, Chart, News) notiert bei 213,20 Euro mit 0,37 Prozent im Minus.
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