BASF: Analysten reagieren zurückhaltend auf vorläufige 2025er-Zahlen
Zur Aktie von BASF liegen nach den am Vorabend veröffentlichten vorläufigen Zahlen für 2025 mehrere Analysteneinschätzungen vor. Im Zentrum steht ein operatives Ergebnis, das hinter Zielspanne und Markterwartungen zurückgeblieben ist. Gleichzeitig wird der Mittelzufluss von mehreren Häusern als besser als erwartet beschrieben. Die Bewertungen unterscheiden sich vor allem in der Gewichtung dieser beiden Faktoren für den weiteren Ausblick.
Den höchsten Zielwert für die BASF Aktie nennt UBS und belässt die Einstufung für BASF bei „Neutral“ mit einem Kursziel von 48 Euro. Für den Chemiekonzern aus Ludwigshafen wird erwartet, dass das operative Ergebnis 2025 leicht unter dem unteren Ende der Prognosespanne sowie unter den Markterwartungen ausgefallen ist. Demgegenüber wird der Cashflow bei BASF als deutlich besser eingeschätzt als zuvor angenommen.
Bei Jefferies bleibt es nach den ersten Eckdaten für 2025 bei der Einstufung „Hold“. Die Analysten sehen das Kursziel der BASF Aktie weiter bei 43 Euro. Operativ habe BASF sowohl die eigene Ergebnisprognose als auch die Konsensschätzung und die Unternehmenszielspanne verfehlt. Daraus leitet das Haus Risiken für die Konsensschätzungen des Jahres 2026 ab.
Ein ausgeglichenes Bild zeichnet Barclays und bestätigt die Einstufung „Equal Weight“ bei einem Kursziel von 40 Euro. Die vorgelegten vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr werden als durchwachsen eingeordnet. Während der Umsatz die Erwartungen treffe, sei das operative Ergebnis schwächer als erwartet ausgefallen.
Ebenfalls bei 40 Euro liegt das Kursziel von JPMorgan, das an der Einstufung „Underweight“ festhält. Nachdem das Unternehme die Ergebnisprognosen im Schlussquartal 2025 deutlich verfehlt hat, erwarten die Analysten nun, dass weitere große Kostensenkungsmaßnahmen notwendig werden könnten.
Die BASF Aktie (WKN: BASF11, ISIN: DE000BASF111, Chart, News) notiert bei 45,80 Euro mit 1,55 Prozent im Minus.
