Carl Zeiss Meditec: Quartalsergebnis bricht ein, Prognose wackelt
Die Carl Zeiss Meditec AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 einen vorläufigen Umsatz von 467 Millionen Euro erzielt, nach 490 Millionen Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBITA) sank deutlich auf 8 Millionen Euro nach 35 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Belastet wurde die Entwicklung laut Angaben von Carl Zeiss Meditec vom Donnerstag unter anderem durch negative Währungseffekte, einen schwachen Jahresauftakt nach hohen Auslieferungen im Vorquartal, Umsatzrückgänge bei bifokalen Intraokularlinsen in China sowie ein schwächeres Investitionsumfeld in der Region Americas. Zusätzlich wird aus dem anstehenden volumenbasierten Ausschreibungsverfahren für IOLs in China erheblicher Preisdruck erwartet.
Vor diesem Hintergrund geht das Unternehmen davon aus, die bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 nicht zu erreichen. Diese sah bislang einen Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro sowie eine EBITA-Marge von 12,5 Prozent vor und wird derzeit überprüft.
„Die Unternehmensleitung wird schnellstmöglich, spätestens im Rahmen der 6-Monats-Ergebnisse am 12. Mai 2026 ein Update zu weiteren Reorganisations- und Kostensenkungsmaßnahmen sowie eine präzisierte Prognose für das GJ 2025/26 vorstellen”, so das Jenaer Unternehmen.
Die Carl Zeiss Meditec Aktie (WKN: 531370, ISIN: DE0005313704, Chart, News) notiert bei 30,66 Euro mit 14,6 Prozent im Minus.
