Traton: Ein Blick geht zu Volkswagen
Im vierten Quartal setzt Traton 81.000 Einheiten ab. Das ist ein Minus von 9 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal gibt es hingegen ein Plus von 13 Prozent. Daraus ergibt sich für das Gesamtjahr ein Absatz von 305.500 Einheiten, was ebenfalls einem Minus von 9 Prozent entspricht. Dabei schwächeln vor allem die USA und Brasilien. Dort liegen derzeit die größten Herausforderungen für den LKW-Produzenten.
Der Kurs von Traton könnte unter Druck geraten, wenn sich Großaktionär Volkswagen von Traton-Papieren trennt. Volkswagen benötigt frisches Geld für die eigene Transformation und die E-Initiativen. Zuletzt hatte sich VW im März 2022 von 2,2 Prozent der Aktien getrennt. Diskutiert wird, ob man sich noch von einem größeren Paket trennen wird. Das kann für den Kurs zeitweilige Risiken bedeuten.
Die Analysten von mwb research bestätigen vor diesem Hintergrund ihre Verkaufsempfehlung für die Aktien von Traton. Das Kursziel für den Titel sehen sie weiter bei 23,00 Euro.
Erwartet wird von den Analysten für 2025 ein Gewinn je Aktie von 3,49 Euro. 2026 sollen es 4,72 Euro sein, die Prognose für 2027 steht bei 5,09 Euro. Die Dividendenrendite kann in diesem Jahr leicht über 5 Prozent liegen, schätzen die Analysten.
Die Aktien von Traton (WKN: TRAT0N, ISIN: DE000TRAT0N7, Chart, News) gewinnen 7,3 Prozent auf 31,68 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von fast 14 Prozent.
