Infineon: KI alleine reicht nicht aus
Die Nachfrage rund um die KI wird immer stärker. Das beeinflusst auch das Geschäft von Infineon. Wurden 2025 vermutlich rund 700 Millionen Euro Umsatz rund um den KI-Bereich gemacht, dürfte sich die Summe 2026 ungefähr verdoppeln – auf etwa 1,5 Milliarden Euro. Die Analysten von mwb research halten diese Zahl sogar für konservativ.
Der für Infineon relevante Markt in diesem Bereich dürfte bis 2030 ein Volumen von 8 Milliarden Euro bis 12 Milliarden Euro haben. Der Marktanteil von Infineon dürfte dabei zwischen 30 Prozent und 40 Prozent liegen. Allerdings dürfte Infineon dann von wenigen Kunden abhängig sein, dies kann ein Risiko darstellen.
Während AI als Treiber gilt, erholt sich das klassische Geschäft von Infineon nur sehr langsam. Es gibt dabei weiterhin Preisdruck, auch Währungsschwankungen müssen berücksichtigt werden. Das dürfte einer Neubewertung der Aktie in naher Zukunft im Wege stehen.
Die Analysten bleiben deshalb beim Votum „halten“ für die Aktien von Infineon. Das Kursziel steigt jedoch von 35,50 Euro auf 40,00 Euro an.
Die Analysten erwarten 2026 einen Gewinn je Aktie von 1,78 Euro, der 2027 auf 2,60 Euro ansteigen soll.
Die Aktien von Infineon (WKN: 623100, ISIN: DE0006231004, Chart, News) geben 0,6 Prozent auf 40,40 Euro nach. In den vergangenen zwölf Monaten schafft die Aktie ein Plus von fast 20 Prozent.
