PWO rechnet 2026 mit EBIT-Rückgang durch Deutschlandgeschäft
PWO-Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2026 einen weiteren Umsatzrückgang am deutschen Produktionsstandort bei gleichzeitig steigenden Kosten. Belastend wirken nach Angaben des Unternehmens vom Freitag insbesondere rückläufige Abrufplanungen wichtiger Kunden sowie anhaltende Produktionsverlagerungen ins Ausland.
So rechnet PWO 2026 mit Umsatzerlösen von rund 500 Millionen Euro und einem EBIT vor Währungseffekten von 13 bis 17 Millionen Euro, nach erwarteten 23 bis 28 Millionen Euro im Jahr 2025. Wachstum an internationalen Standorten dürfte den Umsatz teilweise stabilisieren, kann die steigenden Verluste in Deutschland jedoch nicht ausgleichen.
„Um in der Hoffnung auf eine Konjunkturerholung in Deutschland temporär gegenzusteuern, hat der deutsche PWO-Standort dem Betriebsrat und den Tarifparteien vorgeschlagen, die im Tarifvertrag vorgesehene Beschäftigungssicherungsklausel anzuwenden. Falls Betriebsrat und Tarifparteien dem Vorschlag des Standorts zustimmen, können betriebsbedingte Beendigungskündigungen in 2026 vermieden werden”, so das Unternehmen.
Die PWO Aktie (WKN: 696800, ISIN: DE0006968001, Chart, News) notiert bei 28,40 Euro mit 1,39 Prozent im Minus.
