123fahrschule: Warten auf die Kostenreform
Die hohen Kosten für den Führerschein sind weiter ein Gesprächsthema in der Politik. Ob und wann sich daran etwas ändert, bleibt unklar. Dies ist aus dem Verkehrsministerium zu hören.
Der Markt geht hingegen davon aus, dass die Kosten kurzfristig sinken könnten. Viele potentielle Fahrschüler warten daher derzeit ab. In manchen Fahrschulen sind die Schülerzahlen um bis zu 50 Prozent gesunken. Bei 123fahrschule ist dies jedoch nicht der Fall, wie man auf Nachfrage von mwb research bestätigt hat. Hier verlaufen die Anmeldungen normal.
Mittelfristig könnte auch eine Reform der Prüfungen für eine Entspannung bei den Kosten sorgen. Doch auch hier ist unklar, wann dies geschehen könnte. Es gibt bisher keine klaren Signale aus der Politik.
Wie sich die Situation in 2026 darstellt, bleibt somit unklar. Eigentlich ist die Nachfrage vorhanden, einige potentielle Führerschein-Kandidaten könnten jedoch auf niedrigere Preise hoffen und abwarten.
Die Analysten bestätigen dennoch die Kaufempfehlung für die Aktien von 123fahrschule. Das Kursziel sehen sie weiter bei 6,00 Euro.
Für 2025 rechnen die Analysten mit einem Umsatz von 25,8 Millionen Euro, 2026 sollen es 29,6 Millionen Euro sein. Je Aktie soll es einen Verlust von 0,50 Euro bzw. 0,33 Euro geben. Die Prognose für 2027 liegt bei 34,6 Millionen Euro bzw. -0,17 Euro.
Die Aktien von 123fahrschule (WKN: A2P4HL, ISIN: DE000A2P4HL9, Chart, News) gewinnen 0,6 Prozent auf 3,20 Euro. In den vergangenen sechs Monaten hat die Aktie fast 14 Prozent verloren.
