Sirma Group plant den Gang an die Frankfurter Börse
Im Februar werden die Aktien der Sirma Group aus Bulgarien ihre Premiere an der Frankfurter Börse feiern. Bisher sind die Papiere der Gesellschaft nur an der Börse in Sofia (Bulgarien) gelistet. Das Duallisting in Frankfurt soll am 24. Februar erfolgen.
Für Sirma ist dieses duale Listing ein wichtiger Schritt. Man will so die Visibilität bei institutionellen Investoren erhöhen. Auch soll dadurch der Zugang zu internationalen Kapitalmärkten verbessert werden, die Wachstumsambitionen sollen gestärkt werden.
Seit dem 1. Januar gehört Bulgarien dem Euro-Raum an. Sirma ist die erste bulgarische Gesellschaft, die in der Folge an die Frankfurter Börse geht. Man sieht die Euro-Einführung in Bulgarien als strategische Chance an. Für Sirma-CEO Tsvetan Alexiev ist der Schritt nach Frankfurt zudem ein positives Signal an internationale Investoren.
Gegründet wurde Sirma 1992. Man fokussiert sich inzwischen auf künstliche Intelligenz und notiert seit 2015 an der Bulgarischen Börse. Angeboten werden Unternehmenssoftware, KI-Plattformen und komplexe Integrationslösungen. Die Kunden kommen u.a. aus den Bereichen Versicherung, Logistik, Einzelhandel, Reise, Finanzen sowie aus dem öffentlichen Sektor.
Mehr als 800 Personen arbeiten für Sirma in Büros in Bulgarien, Deutschland, Albanien, Rumänien, Großbritannien, den USA, Brasilien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese haben 2024 einen Umsatz von rund 51 Millionen Euro erwirtschaftet. Das EBITDA lag bei 2,97 Millionen Euro, netto hat die Gesellschaft 0,57 Millionen Euro verdient.
An der Börse in Sofia notiert die Aktie bei 1,33 Euro. Daraus ergibt sich eine Marktkapitalisierung von 79 Millionen Euro. Der Durchschnittskurs der Aktie lag 2025 bei 0,73 Euro.
