DZ BANK hebt Goldprognose bis Jahresende an
Gold erlebt in diesen Tagen beinahe täglich ein neues Allzeithoch. Für DZ BANK Analyst Thomas Kulp treibt unter anderem die von US-Präsident Donald Trump gefährdete Unabhängigkeit der US-Notenbank (Fed) den Goldpreis nach oben. „Das Vertrauen in die Fed ist derzeit stark angeschlagen, was für die Goldnachfrage sogar noch wichtiger ist als die US-Geldpolitik.“
Als weiteren Treiber für das Edelmetall sieht der Kapitalmarktexperte die zunehmende geopolitische Blockbildung. Diese werde durch das Vorgehen der USA in Venezuela sowie die Drohung weiterer Eingriffe in Kolumbien und im Iran oder die Fantasien einer Annexion Grönlands weiter zementiert – und spiegelt sich in den Währungsreserven der Zentralbanken von Schwellenländern. Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit vom US-Dollar treibe deren Goldreserven weiter in die Höhe.
Vor diesem Hintergrund hebt die DZ BANK ihre Goldprognose bis Jahresende erstmals auf 5.000 US-Dollar je Feinunze.
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