Oracle: Kursziele gesenkt, Einstufungen unverändert
Zwei aktuelle Analystenstudien zur Aktie von Oracle zeigen unveränderte Einstufungen bei gesenkten Kurszielen. Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund veränderter Einschätzungen zum Marktumfeld und zur Investorenstimmung. Während UBS den Kursrückgang der Aktie thematisiert, ordnet RBC Oracle im Rahmen eines breiteren Branchenausblicks ein. Die Bewertungen bleiben unterschiedlich ausgerichtet.
UBS nimmt das Kursziel für die Aktien von Oracle in einem Kommentar von 325 auf 280 US-Dollar zurück. Zugleich bestätigt man die Kaufempfehlung für die US-Techaktie. Der Rückgang des Aktienkurses um 41 Prozent gegenüber den Höchstständen von Mitte September wird als Ausdruck einer deutlichen Verschlechterung des Vertrauens seitens der Börsianer beschrieben. Dieses habe sich sowohl mit Blick auf die Perspektiven von Oracle selbst als auch im Zusammenhang mit dem KI-Boom und OpenAI eingetrübt.
Die Aktienanalysten von RBC reduzieren ihr Kursziel für Oracle von 250 auf 195 US-Dollar und bleiben zugleich beim „Sector Perform“. In einem Branchenausblick verweisen die Analysten darauf, dass sich KI für gut positionierte US-Softwarekonzerne im Jahr 2026 stärker positiv bemerkbar machen dürfte. Für weniger gut aufgestellte Gesellschaften dagegen erwarten die Experten Investitionssorgen. Oracle wird in diesem Zusammenhang nicht zu den favorisierten Unternehmen gezählt; als Favoriten im Sektor nennt RBC unter anderem IBM, Microsoft, Snowflake sowie Guidewire, Okta, Pegasystems und Varonis.
Die Oracle Aktie (WKN: 871460, ISIN: US68389X1054, Chart, News) notiert in der US-Vorbörse am Dienstag bei 193,54 Dollar mit 0,49 Prozent im Plus.
