Stratec kann „Lieferrückstände größtenteils erst 2026 aufholen”
Stratec hat in den ersten neun Monaten 2025 einen Umsatz von 175,6 Millionen Euro erzielt, nach 173 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt entspricht dies einem Plus von 2,5 Prozent. Der Umsatz aus Systemverkäufen lag nach Angaben des Unternehmens aus Birkenfeld vom Freitag nahezu auf Vorjahresniveau, wurde jedoch im dritten Quartal durch Lieferkettenunterbrechungen infolge handelspolitischer Spannungen belastet. Bei Serviceteilen und Verbrauchsmaterialien wirkten sich ein volatiles Bestellverhalten und Logistikoptimierungen der Kunden aus, so Stratec. Der Bereich Entwicklungs- und Dienstleistungen verzeichnete zweistellige Wachstumsraten.
Das adjustierte EBIT ging im Neunmonatszeitraum auf 12,8 Millionen Euro zurück, nach 15,1 Millionen Euro im Vorjahr. Die adjustierte EBIT-Marge verringerte sich von 8,8 auf 7,3 Prozent. Belastend wirkten Produktmixeffekte, ein temporär niedriger Anteil hochmargiger Serviceteile sowie negative Währungseinflüsse. Das adjustierte Konzernergebnis sank auf 7,1 Millionen Euro, nach 8,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das Neunmonats-Ergebnis je Stratec Aktie lag bei 0,34 Euro, nach 0,39 Euro im Vorjahr.
Temporäre Unterbrechungen der Lieferketten
„Getrieben durch handelspolitische Spannungen sind temporäre Unterbrechungen in den Lieferketten bei einigen Gerätelinien zu verzeichnen. Dies betrifft insbesondere die Versorgungslage bei einem bestimmten Magnettyp”, so Stratec-Chef Marcus Wolfinger. Man gehe davon aus, „Lieferrückstände größtenteils erst im ersten Quartal 2026 aufholen zu können”.
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Die Stratec Aktie (WKN: STRA55, ISIN: DE000STRA555, Chart, News) notiert bei 20,70 Euro mit 1,43 Prozent im Minus.


