Binect bestätigt Prognose und reduziert Halbjahresverlust
Die Binect AG hat nach eigenen Angaben vom Donnerstag im ersten Halbjahr 2025 den Umsatz auf 11 Millionen Euro gesteigert, ein Plus von 19,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 9,2 Millionen Euro. Das Wachstum des Unternehmens aus Weiterstadt resultierte vor allem aus dem Großkundengeschäft, während die Umsätze mit Standardprodukten nur leicht zulegten.
Es sei „in den ersten sechs Monaten nicht gelungen den Umsatzmix wie geplant wieder deutlicher in Richtung der Mittelstandsprodukte zu verschieben”, so Binect-Vorstand Frank Wermeyer. Im Mittelstandsgeschäft stieg der Umsatz lediglich um 1,5 Prozent auf 5,4 Millionen Euro, womit der Anteil am Konzernumsatz auf 49 Prozent zurückging (Vorjahr: 57 Prozent). Allerdings sei „hohes Interesse im Markt”, aber auch eine geringere Planbarkeit, so Wermeyer.
Auf der Kostenseite sank der Personalaufwand dank höherer Automatisierung, während der Materialaufwand wegen größerer Kundenaufträge zunahm. Das EBITDA verbesserte sich auf 338.000 Euro nach 240.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBIT lag bei -29.000 Euro (Vorjahr: -116.000 Euro), der Fehlbetrag verringerte sich auf -47.000 Euro nach -124.000 Euro. Der operative Cashflow war mit 118.000 Euro positiv (Vorjahr: 13.000 Euro), die liquiden Mittel beliefen sich zum Stichtag auf 2,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote stieg auf 72,7 Prozent (31.12.2024: 61,6 Prozent).
„Nach einem relativ verhaltenen zweiten Quartal hat der Umsatz im Juli wieder angezogen, und die Vertriebspipeline ist recht gut gefüllt”, so Wermeyer.
Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Binect weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 2,5 bis 5 Prozent sowie einem überproportional steigenden EBITDA. Dabei soll das Mittelstandsgeschäft durch Produktinitiativen wie Binect ONE wieder stärker wachsen.
