Karlsberg Brauerei muss die Prognose anpassen
Der Bruttoumsatz der Karlsberg Brauerei sinkt im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent auf 73,5 Millionen Euro. Auf das Inland entfällt ein Getränkebruttoumsatz von 60,7 Millionen Euro (-2,7 Prozent), im Ausland liegt der Wert bei 9,9 Millionen Euro (-12,9 Prozent).
Im Bereich der alkoholfreien Getränke gibt es ein Plus von 5,9 Prozent. Besonders stark ist die Entwicklung bei Karlsberg Grapefruit Alkoholfrei. Hier wird ein Umsatzplus von 23,6 Prozent erzielt.
Die Saarländer melden ein bereinigtes EBITDA von 8,5 Millionen Euro (Vorjahr: 9,2 Millionen Euro). Das bereinigte EBIT sinkt von 4,4 Millionen Euro auf 3,8 Millionen Euro.
Geschäftsführer Markus Meyer sagt: „Während der deutsche Biermarkt im ersten Halbjahr spürbar an Volumen verlor, konnten wir unser Geschäft mit den Marken Karlsberg und MiXery solide entwickeln und Marktanteile gewinnen. Rückläufige Exporte und gestiegene Kosten belasten hingegen die Ergebnisentwicklung.“
Bisher rechnete Karlsberg für 2025 mit einem leichten Plus beim Umsatz und beim EBITDA. Nach den aktuellen Entwicklungen ist dies nicht mehr realistisch. Vielmehr soll der Umsatz 2025 leicht sinken. Das bereinigte EBITDA soll moderat unter dem von 2024 liegen. 2024 erwirtschaftete die Brauerei einen Bruttoumsatz von 154,4 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA lag bei 17,8 Millionen Euro.
Die Anleihe von Karlsberg Brauerei notiert unverändert bei 108,0 Prozent.
